Volkswirtschaftliche Methoden

Vereinfachung der komplexen Wirklichkeit durch Modelle zur Erklärung des Wirtschaftsgeschehens

Beobachtung und Beschreibung
(Konsumausgaben, verfügbares Eigenkapital) –>
Hypothesenbildung
(Kosum hängt vom verfügbaren EK ab) — Annahmen –>
Theorie / Modell
„wenn verfügbares EK um x% steigt, um y% höhere Konsumausgaben“ –>
PROGNOSE

Annahmen:

  1. Menschen habene Präferenzen
  2. Menschen habene bestimmte Ressourcen / bestimmtes technisches Wissen
  3. Menschen verhalten ish prinzipiell ökonomisch

Märkte

Gütermärkte: Zwischen-, Endprodukte
Faktormärkte: Produktionsfaktoren (Arbeitsmarkt)

Wirtschaftssysteme

Marktwirschaft:

  • Koordination: individuelle Koordination über den Markt
  • Eigentumsordnung: Privateigentum der Produktionsmittel

Planwirtschaft:

  • vorgegebener Zentralplan (SU, Cuba, China, Nord Korea)
  • Eigentumsordnung: Kollektiveigentum der Produktionsmittel

Abbildung folgt…

Volkswirtschafts-Lehre

  • Was kann produziert werden? (Effizienzziel)
  • Was wird produziert? (Effizienziel)
  • Ursachen von Arbeitslosigkeit? (Vollbeschäftigung)
  • Ursachen von Inflation? (Preisniveaustabilität)
  • Wie kann die Gütermenge erhöht werden? (Wachstumsziel)
  • Einkommensverteilung (Verteilungsgerechtigkeit)
  • Wodurch entsteht Außenhandel? (Freihandelsziel)
  • Wirkungen von Preis-, Zins- und Wechselkursänderungen auf internationale Transaktionen (Zahlungsbilanzziel)
  • Institutionelle Rahmenbedingungen zur Erreichung wirtschaftlicher Ziele (Wirtschaftsordnung; Freiheitsziel, Gerechtigkeit, Güterversorgung)

Wachstums- und Stabilitätsgesetz fasst Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität und Wachstumsziel zusammen –> magisches Viereck der Wirtschaftspolitik