Es ist geschafft…der erste ist rum!

Meinen ersten Halbmarathon gingen wir in lockerem Tempo an. So locker, dass wir aufgrund einer umfangreichen Straßensperrung und mangelnden Ortskenntnissen auf der Suche nach einer Zufahrt nach Bockenheim, ca. 4 Min. zu spät an der Start gingen.

 

Einen Vorteil hatte dies aber, da wir dadurch die ersten ca. 3 oder 4 km vom Parkplatz bis zum Start schon einmal besichtigen konnten – denn auch die Besichtigung der Strecke am Vortag hatten wir aufgrund später Anreise und schlechtem Wetter nicht mehr mitgemacht. Trotz 4 Min. Verspätung ging es dann von Bockenheim Richtung Asselheim los – durch die Dörfer und entlang der B271. Zunächst ging es über eine asphaltierte Strecke durch die Dörfer. Hinter Asselheim wurde die Landschaft dann interessanter und abswechlungsreicher. Hier erreichten wir die ersten Weinberge, die rund um Bad Dürkheim aber deutlich flacher ausfallen als an der Mosel.

Als wir die Weinberge erreichten fing es langsam an zu tröpfeln – der Wettergott hatte jedoch sein Einsehen mit uns und so blieb es bei den vereinzelten Tropfen. Am Samstag hatte es bereits geschüttet als wir die Startunterlagen holten und so waren wir so gut wie möglich vorbereitet mit Wind- und Regendichter Kleidung, aber die Laufschuhe waren eben nicht für Regenwetter geeignet und hätten uns sicher einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Nasse Füße in Laufschuhen sind wahrscheinlich die Hauptquelle überhaupt für Blasen an den Füßen. Aber das ist ein anderes Thema, über welches ich in Zukunft sicherlich berichten werde. (Anmerkung am Rande: Ggfs. werde ich Tester bei TRND und darf die neuen Blasenpflaster von Compeed ausprobieren – als bekennender Compeed-Fan wäre das ein echtes Highlight. Falls ich ausgewählt werde, wird hier der ein oder andere Testbericht erscheinen. Da ich ohnehin gerade plane ein Paar neue Traillaufschuhe zu kaufen, passt das eigentlich super. Beim Einlaufen werde ich sicher meine Probleme haben.)

Da ich den ganzen Lauf über Fotos über die Runtastic App gemacht habe, konnten die daheim gebliebenden im Live Tracking nahezu live beim Lauf dabei sein. Die Bilder werden zum Ende hin weniger – logischerweise, denn der Lauf wurde schwieriger je länger er ging und auf dem Rückweg des Rundkurses wollte ich mich mehr auf die Umgebung konzentrieren und auch den einen oder anderen Schluck Wein genießen, der an den Verpflegungsstellen angeboten wurde.

Das Fotografieren ging dabei ein wenig unter, aber es gab soviele Reporter und Fotografen entlang der Strecke, dass man zusätzlich zu meinen Bildern, die alle aus der Laufbewegung heraus entstanden sind, sicher auf einer der folgenden Seiten Eindrücke der Strecke und der ganzen Veranstaltung findet.

Einige Bilder hier im Artikel, die auf welchen wir zu zweit drauf sind, habe ich gekauft, als Erinnerung an unserer ersten gemeinsamen Halbmarathon. Günstig war es nicht, aber so ein Erlebnis sollte man festhalten – auch bildlich.

Weitere Reportagen und Bilder:

Marathon4You

Laufreport

Veranstalter MDW

Gelaufen sind wir 2:30:37 – keine herausragende Leistung, gerade im Anbetracht der AK, aber für den ersten Versuch und ehrlich gesagt, mir war das Erlebnis aus Landschaft samt Weinverköstigung zu genießen wichtiger als eine super Zeit zu laufen. Rein konditioniell wäre mehr drin gewesen, aber ich glaube auch, dass meine Gelenke es mir danken werden, wenn sie erst einmal wieder kürzere Strecken und längere Verschnaufpausen haben dürfen.

Essen im Hotel vorm Lauf statt Pastaparty Im Ziel angekommen die Läufer beobachten

Im Ziel wartete übrigens die wohl verdiente Erfrischung in Form von alkoholfreiem Weizen 😉 Auf dem Bild oben ist unser Statt-Pastaparty-Essen zu sehen. Da Best Western Victor’s Residenz in Frankenthal war unsere Unterkunft vor dem Lauf.

Dort gab es ausnahmsweise seit Wochen mal wieder ein Gläschen Alkohol – dunkles Weizen und dazu Hähnchencurry mit Reis. War lecker, hat geschmeckt wie Uncle Ben’s Heiss auf Reis aus dem Becher in der Mirkowelle warm gemacht. Zum Preis von ca. 15 € im Hotel ein absolutes Schnäppchen. Groß war die Portion nicht, der Teller ist ziemlich klein, sodass der Inhalt darauf deutlich größer wirkt.

Dafür gab es außerdem Bademantel und -slipper zum Verleih und einen Fahrstuhl direkt in den Keller ins Spa, wo die finnische Sauna, ein Whirlpool, eine Infrarotsauna und eine Dampfsauna auf uns warteten. Zur Überraschung gab es außerdem einen Fitnessraum bestehend aus Stepper und Rückentrainer. 😉

Die Finishermedaille in Rebenform

Und bevor ich es vergesse: da ist sie – die wunderschöne Finishermedaille im Rebenlook. Sehr schöne Idee, genauso wie der Lauf und die Organisation des ganzen Events. Ich würde gern in zwei Jahren wieder kommen und dann in der großen Runde am Bad Dürkheimer Riesenfass vorbei den Marathon laufen.

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