Kleine Erwachsene oder Kleinkinder? – Was die Modeindustrie aus unseren Kindern macht

Maja fragt „Boomt der Babymodemarkt?“ und ich sage ja! Denn schauen wir doch mal in die Werbung diverser Anbieter für Kindermode:

 

Dieser zugegeben wunderschöne Babyparka ist sicher alles, nur keine Babymode. Sicher sieht der Parka süß aus und auch dein Kind wird darin ganz wunderbar ausschauen, wie ein Model, wie ein kleiner Erwachsener und eben nicht wie ein Baby.

Praktisch ist er aber ganz sicher nicht, das Material ist recht störrisch und damit gerade für kleine Kinder weniger geeignet, durch die Knöpfe ist die Jacke nicht winddicht und Taschen sind für ein Baby, welches Größe 56 trägt, kompletter Schwachsinn, da sie noch nicht einmal ihre kleinen Fäustchen öffnen, geschweige denn etwas bewusst greifen und in ihre Taschen stecken können.

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Zwerg auf großer Fahrt

Der erste Urlaub – eigentlich sogar schon der zweite – denn einmal waren wir bereits kurz vor Weihnachten mit unserem Zwerg unterwegs durch halb Deutschland weit hinauf in den Norden. Auch dieses Mal geht es an die Ostsee, die zweitgrößte, aber meines Erachtens nach schönste Insel Deutschlands. Mit Strand, den man auch außerhalb Europas nicht weißer und schöner bekommt, eventuell ein wenig breiter, aber feinsandiger definitiv nicht. Wer türkisfarbenes Meer dazu braucht, muss schon ins Ausland fliegen, wem die Wasserfarbe egal ist und wen nur die Wasserqualität interessiert, ist hier genau richtig.

Es gibt auch einige FKK-Strände und je nach Lust und Laune kann man diese auch getrost aufsuchen – aber für Strand und Meer ist jetzt im Juni bei dem Regenwetter der vergangenen Tage noch zu kalt. Klar kann man zumindest mal schauen gehen und da der Zwerg Wasser liebt , wird er wahrscheinlich seine wahre Freude dort haben und schwerlich wieder fortzubekommen sein. Sand und Wasser sind momentan das Spielzeug seiner Wahl.

 Beim letzten Mal waren wir bei der Patentante in spe, wo der Zwerg sein erstes Geschenk mit ein wenig Mühe selbst auspacken durfte. Außerdem wurden die Urgroßeltern aufgesucht, die ohne unsere Vorankündigung natürlich um so überraschter waren. Wir hatten sie nicht informiert, weil das Wetter in den Tagen vor unserer Reise sehr unstet war, und mit einem Baby wären wir nicht im größten Schneesturm  knapp 800km über die deutschen Autobahnen gerollt. Der Enttäuschung auf Seiten meiner Großeltern wollten wir vorbeugen, indem wir uns erst meldeten nachdem wir tatsächlich in unserem Hotel angekommen waren.

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