Was kommt nach dem Leben, nach dem Tod?

Den richtigen Titel zu wählen fällt mir angesichts der Aktualität ein wenig schwerer als sonst. Heute morgen noch las ich auf dem Ergometer im Fitnessstudio einen Artikel über die Unendlichkeit des menschlichen Lebens. Darüber wie viel Geld IT-Milliardäre in die Forschungen stecken, die eine Verlängerung des Lebens bieten. Und darüber wie unterschiedlich wir mit dem Tod umgehen, je nachdem ob wir einer Religion angehören oder nicht. Ich habe für mich noch immer keine Antwort gefunden. Nur eines weiß ich… unendliches Leben wäre vermutlich nur von kurzer Dauer, denn bereits jetzt gibt es bei gleichbleibendem Bevölkerungswachstum in einigen Jahren Probleme weil nicht genügend Lebensmittel vorhanden wären. Was passiert also wenn alles Leben endet?

Auf die Nachricht vom Tod seiner Urgroßmutter fragte unser Sohn, ob sie nun im Himmel bei ihrem Mann wäre und ob sie uns jetzt sehen könnte. Als nicht getaufter, jedoch durchaus gläubiger Mensch kann ich darauf mit einem ja antworten. Die nächste Frage zeigte mir dann worum e ging, denn Mini fragte, ob auch nicht getaufte Menschen in den Himmel kämen. Da meines Wissens vor Gott alle Menschen gleich sind, müsste ich somit auch diese Frage bejahen.  

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Kreuzfahrt mit Mini – erster Tag ab Hamburg

Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt, die ist schön… Ok, so ganz passt es nicht, da es im Original um die Seefahrt geht, aber sei ’s drum. Es passt gerade einfach schön. Wo aber geht es eigentlich hin? Wir reisen nach Hamburg und machen von dort mit der AIDAprima die sogenannten Metropolentour entlang der Nordseeküste. Es geht von Hamburg nach England, hinüber über den Ärmelkanal nach Frankreich, weiter nach Belgien und Niederlande und zurück nach Deutschland. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber zum einen sind vier Länder in 7 Tagen durchaus einiges und zum anderen reicht uns diese Zeit, um erst einmal heraus zu finden, ob wir überhaupt „Kreuzfahrtkompatibel“ sind. Denn nur weil ich als Kind an der Küste aufgewachsen bin, bedeutet dies ja nicht zwangsläufig, dass es alles wunderbar funktionieren muss. Und dann ist ja auch noch der Mini da und mit dem ist alles ein wenig schwieriger, denn der will bespaßt werden, langweilt sich immer furchtbar schnell und manchmal hört er genau so gut wie vermutlich alle anderen Kinder auch. 

Aber vor der eigentlichen Reise kommt die Anreise. Wir haben knapp fünf Stunden vor uns. Je nach Fahrstil oder Verkehrsaufkommen kann diese grobe Schätzung in beide Richtungen abweichen. Mit Kind ist das immer ein wenig aufwendiger, aber machbar. Blöderweise wurde der Mini während unserer Kofferschlepperei schon wach und blieb es dann auch. Geplant hatten wir eigentlich, dass er einen Großteil der Fahrt schläft, weil es noch viel zu früh war und unausgeschlafen der Mini irgendwann sehr anstrengend sein kann. 

Die Fahrt selbst verlief bis in den Stau hinein ganz gut und da wir Puffer eingerechnet hatten, waren wir selbst dann noch pünktlich. Auf der kurze Schlenker vorbei am Ziel brachte uns nicht in zeitliche Nöte. Um kurz nach 11.00 erreichten wir den Langzeitparkplatz am Hamburger Cruise Terminal und konnten nach kurzer Parkplatzwahl auf dem noch recht leeren Parkplatz unsere Koffer aufgeben.

Check In Terminal am Cruise Center in Hamburg – Steinwerder

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