Philips Airfryer Turbostar – Test

Auspacken und los geht’s

Nach dem ersten Auspacken, von dem ich ja bereits berichtet hatte, geht es nach einer kurzen Reinigung aller Teile an die ersten Tests. Das geht ziemlich fix, denn alle herausnehmbaren Teile lassen sich in der Spülmaschine oder per Hand einfach reinigen.

Die Bedienung ist absolut intuiitiv und fällt auch ohne  umfangreiches Handbuch einfach aus.  Es gibt ein Drehrädchen, welches gleichzeitig als Startknopf dient. Über dieses Rädchen lassen sich Temperatur und Zeit einstellen. Dennoch ist dieses gerade einmal ausreichende Handbuch ein erster Punkt, der zu bemängeln ist.

Zubehör und technische Daten

Zum Schluss noch einige technische Daten – 1425 Watt hat das kleine Gerät. Einstellbar ist die Temperatur von 40 – 200 °C.

Platz ist im Garraum für ca. 800g Gargut.

Neben einer Grillpfanne gibt es ein Grillrost mit Spießen, eine Backform und Silikonförmchen. Pfanne und Backform sind ebenfalls in der Spülmaschine zu reinigen.

Zu den ersten Gerichten hatte ich bereits berichtet wie einfach die Zubereitung  geklappt hatte und  wie gut die Reinigung danach verlief.

Zubereitung

Für den Start mit dem Gerät kann ich nur die App empfehlen, in der in Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt wird, wie die Rezepte zuzubereiten sind. Ein wenig erinnert die App an die Programme des Thermomix, was mich aber überhaupt nicht stört. Bei allen Gerichten, die ich aus der App ausgewählt hatte, haben bis auf wenige Ausnahmen alle gut geklappt. Nur die gegrillten Auberginen waren absolut nicht mein Fall, weil sie kein bisschen kross waren und das Öl, mit dem sie bestrichen waren, leider gar nicht abgelaufen war. Das klappt im Backofen sonst deutlich besser.

Wenn man ein wenig im Internet stöbert findet man einige Rezepte für den Philips Airfryer. Grundsätzlich kann man aber jedes Rezept, das für die Zubereitung im Ofen konzipiert ist, auch mit ein wenig Feingefühl für den Airfryer nutzen. Denn etwas anderes ist er nicht. Die Bezeichnung Fritteuse finde ich daher auch absolut unsinnig und in die Irreführend. Dennoch habe ich viele Dinge getestet und bin bei vielen positiv überrascht wie gut sie geworden sind. Neben gegrillten Auberginen gab es Kartoffelgratin bei uns, der absolut überragend war. Außerdem selbst gemachte Hähnchen Nuggets, Curry Blumenkohl, selbst gemacht Kartoffelecken und Kartoffelscheiben (alle Gerichte über Rezepte aus der App). Auch Brötchen und Kuchen haben wir ausprobiert und natürlich Pommes in diversen Variationen. Und genau bei dieser Disziplin, von der ich dachte, das Gerät wäre dafür konzipiert, ist es leider gescheitert. Denn die Angaben für die Fritteuse konnte ich nicht verwenden für die Zubereitung und musste auf die Angaben für den Backofen ausweichen, damit die Pommes tatsächlich durch waren und annähernd kross waren. Selbst gemachte Pommes waren okay. Die TK – Pommes waren ein absoluter Graus. Wenn ich 16 Minuten im Airfryer brauche, kann ich auch den Backofen nutzen und dort parallel noch etwas zur Beilage zubereiten.

Nachteile

Das Volumen des Gerätes ist für mich sein größtes Manko. Viele Gerichte musste ich Etappen weise zubereiten, weil einfach nicht genug Platz im Airfryer war und das Rezept verlangte, dass bspw. die Hähnchen Nuggets nicht übereinander gestapelt werden, sondern nebeneinander liegen müssen, sodass sie von allen Seiten erwärmt werden können. Dann bleibt jedes Mal das Problem, wohin mit der ersten Ladung, während die zweite im Airfryer bruzzelt.

Fazit

Wie sieht also mein Fazit aus? Für mich bzw. uns drei zuhause, bietet das Gerät nicht genug Vorteile, sodass ich mich gegen das Gerät entscheiden muss. Unser Backofen kann alles, was der Philips Airfryer Turbostar auch kann. Er kann programmiert werden auf Zeiten und durch die Schnellaufheizfunktion ist er ähnlich schnell verfügbar wie das kleine Gerät. Das Ergebnis ist nahezu identisch zwischen beiden Geräten. Wer also Platz hat für einen Backofen oder diesen bereits besitzt, kann ihn auch getrost weiter nutzen. Denn die Reinigung eines Backofens ist deutlich einfacher als die des Philips Airfryer Turbostar und das Ergebnis ist leider nicht besser, sondern nahezu identisch.

Dennoch ist er für Singlehaushalte und bspw. für den Einsatz im Wohnmobil oder der Ferienwohnung eine Bereicherung, wenn dort kein Platz für einen normalen Backofen ist. Er hat also durchaus seine Daseinsberechtigung, nur als Fritteuse finde ich ihn nicht geeignet. Und was definitiv nicht vergessen werden sollte, sind zwei Dinge: hinter dem Philips Airfryer Turbostar wird es warm, sodass man darauf achten sollte, was sich dahinter befindet. Und es gibt einen nicht zu vernachlässigenden Geräuschpegel. Wir hören ihn durch die geschlossenen Türen im Wohnzimmer. Er ist in etwas vergleichbar mit einer höheren Stufe der Dunstabzugshaube. Wen das nicht stört, kann sich getrost solch ein Gerät zum Preis von 279,- (UVP) ordern. Bei Otto ist es gerade im Angebot für 249,-.

Ein letzter Tipp: auf dem Blog von Iris und Thorsten bekommt ihr viele hilfreiche Hinweise für den Airfryer – schaut mal vorbei. Beachtet bitte, dass es sich hier um den Airfryer XL handelt und eventuell einiges angepasst werden muss.

Barilla Pesto Rustico

Vor einigen Tagen kam das Paket von Insiders.eu. Enthalten waren drei Gläschen Barilla Pesto Rustico in den Sorten Mediterranes Gemüse, getrocknete Tomaten und Aubergine. Dazu gab es Rezeptkarten und Gutscheine zum verteilen.

Probiert haben wir mittlerweile alle drei neuen Sorten. Besonders gut gefällt uns, dass die Pesto nicht ganz so Öl lastig und weniger fein püriert sind. Die etwas gröbere Stückigkeit gefällt uns sehr gut. Alles in allem muss man zwar ein wenig nach würzen weil alle drei Varianten sehr mild sind. Wer es aber gern ein wenig zurückhaltender mag, kann die drei Sorten auch direkt so unter Pasta oder Reis mischen.

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Wir haben eine Low Carb Variante ausprobiert. Dazu mit dem Julienne-Schäler 500g Möhren klein schälen in Streifen und in zwei Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anbraten. Anschließend 1 Glas Barilla Pesto Rustico Mediterranes Gemüse dazu geben und unter mischen. Ein wenig Parmesan darüber reiben und genießen.

Kalorien und Kohlenhydratarme und dennoch leckere Variante. Reicht für zwei bis drei Personen, je nach Hunger.

Gericht zwei ist eben so einfach zubereitet: Zwiebel anbraten, Pilze dazu geben, kurz anbraten, in Scheiben oder Würfel geschnittene Tomaten dazu geben und kurz mit braten. Währenddessen Pasta kochen. Alles mischen, Barilla Pesto Rustico Aubergine dazu geben und mit frisch geriebenem Parmesan oder Cheddar bestreuen und in der Ultra Kasserole von Tupper bei 180°C im Ofen über backen bis der Käse goldbraun ist.

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Rezept: Bohnen im Speckmantel auf Ruccola und Polenta

Das Originalrezept stammt von Hello Fresh. Wir haben es ein wenig abgewandelt und essen es nun häufiger. Der Aufwand beläuft sich aus ca. 30 Minuten.

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Ruccola mit Dressing aus Olivenöl, Balsamico, Ahornsirup und Mandeln, Polenta und Bohnen im Speckmantel
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Ruccola mit Dressing aus Olivenöl, Balsamico, Ahornsirup und Mandeln, Polenta und Bohnen im Speckmantel

Zutaten:

  • 4 Scheiben Bacon
  • 400g Grüne Bohnen
  • 200g Polenta
  • 20g Mandeln
  • 200g Ruccola
  • 2El Olivenöl
  • 1El Balsamico
  • 2Tl Senf
  • 1El Ahornsirup
  • 200ml Milch
  • 200ml Wasser
  • 2El Butter

Die Bohnen in Salzwasser 6 – 8 Minuten garen, herausheben, Wasser abgießen, abschrecken. Beiseite stellen.

Während dessen den Bacon in der Pfanne leicht anbraten bis er noch weich aber schon leicht braun ist.

Aus Bohnen und Bacon kleine Päckchen machen, mit Olivenöl beträufeln, eine Prise Zucker darüber und im Ofen ca. 10 – 15 Min bei 200 °C backen.

Die Polenta mit zur Hälfte Wasser und Milch im Topf zubereiten, Butter dazu, setzen lassen.

Ruccola waschen, trocken schütteln.

In einer Pfanne Mandeln ohne Öl leicht anrösten.

Währenddessen Balsamico, Ahornsirup (je 1EL), Senf (2TL) und zum Schluss 2EL Olivenöl dazu geben. Mandeln hacken, darunter mischen. Alles zum Ruccola geben.

Anrichten – genießen.

 

 

Kochboxen – Essen auf Rädern

In einer unserer unzähligen Online Bestellungen fand sich ein Gutschein für Hello Fresh. Da wir grundsätzlich immer zu wenig Zeit haben um einkaufen zu gehen und Göga momentan vorlesungsfreie Zeit hat, entschlossen wir uns dazu Hello Fresh mal zu testen. Wir wählten das Classic Paket für 2 Personen mit 5 Mahlzeiten. Eine Familien Variante gab es leider nicht. Preis pro Mahlzeit pro Person ohne Gutschein ca. 5,50 €.
Das war drin in Paket Nummer 1:

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Das große Auswahlpaket ist da

Die Bestellung von Scitec Nutrition ist da. Mein Lieblingswhey von Weider war leer also musste etwas Neues her. Da ich ungern eine 2kg-Dose kaufen wollte, ohne zu wissen wie das Ganze schmeckt, habe ich über Amazon ein Variety Pack von Scitec Nutrition bezogen.


Drin sind 10 verschiedene Geschmacksrichtungen. Es befindet sich Banane im Paket, welches ich gedanklich sofort aussortiert habe, weil ich von Bewertungen anderer Amazonnutzer gelesen hatte, die bei dieser Geschmacksrichtung einen sehr künstlichen Eindruck hatten. Diese Sorte werde ich wenn alle anderen verbraucht sind probieren und dann wird sich zeigen, ob auch ich diese Sorte als zu künstlich empfinde.

Außerdem gibt es Chocolate Coconut, welches ich für die Zubereitung meines Magerquarks sowie die Pancakes genutzt habe.

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Low Carb Rezepte – Ideen: Pancakes mit Fruchtmus

Schon seit längerem plane ich eine Zusammenfassung  aller Rezeptideen – ob eigene oder ausgeliehen – zum Thema Low Carb. Wohl gemerkt bedeutet bei mir Low Carb nicht automatisch, dass ich gar keine Kohlenhydrate mehr zu mir nehme. Meine natürliche Grenze liegt relativ hoch – momentan bei ca. 80 Gramm und damit lebe ich ganz gut. Einige – besonders weibliche – Vertreter der Diäten-Fraktion übertreiben es gern ein wenig und neigen zum Extrem LCHF oder Low = No Carb.

Rezeptidee Nr. 1 sind super leckere Pancakes  mit einer Soße aus Banane und Heidelbeeren.

Low Carb Pancakes

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