Probenähen für min ziari

Beim Ebook von min ziari handelt es sich um eine Hülle für die gängigen Ebookreader. Bei uns wurde während des Probenähens zwei Lieblinge benäht. Zum einen der etwas in die Jahre gekommene ältere Kindle und zum anderen der Kindle Paperwhite.  Genäht habe ich für die beiden die Größen 1 und 2. Mittlerweile gibt es auch für das iPad mini eine Größe, die ich demnächst auf jeden Fall noch ausprobieren muss. Das Besondere an diesem Ebookreader ist die Handschlaufe auf der Rückseite, sowie das besondere Aussehen.  Ein wenig ähnelt es einem eingeschlagenen Buch, was ich besonders schöne finde. 

 

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Kreuzfahrt mit Mini – erster Tag ab Hamburg

Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt, die ist schön… Ok, so ganz passt es nicht, da es im Original um die Seefahrt geht, aber sei ’s drum. Es passt gerade einfach schön. Wo aber geht es eigentlich hin? Wir reisen nach Hamburg und machen von dort mit der AIDAprima die sogenannten Metropolentour entlang der Nordseeküste. Es geht von Hamburg nach England, hinüber über den Ärmelkanal nach Frankreich, weiter nach Belgien und Niederlande und zurück nach Deutschland. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber zum einen sind vier Länder in 7 Tagen durchaus einiges und zum anderen reicht uns diese Zeit, um erst einmal heraus zu finden, ob wir überhaupt „Kreuzfahrtkompatibel“ sind. Denn nur weil ich als Kind an der Küste aufgewachsen bin, bedeutet dies ja nicht zwangsläufig, dass es alles wunderbar funktionieren muss. Und dann ist ja auch noch der Mini da und mit dem ist alles ein wenig schwieriger, denn der will bespaßt werden, langweilt sich immer furchtbar schnell und manchmal hört er genau so gut wie vermutlich alle anderen Kinder auch. 

Aber vor der eigentlichen Reise kommt die Anreise. Wir haben knapp fünf Stunden vor uns. Je nach Fahrstil oder Verkehrsaufkommen kann diese grobe Schätzung in beide Richtungen abweichen. Mit Kind ist das immer ein wenig aufwendiger, aber machbar. Blöderweise wurde der Mini während unserer Kofferschlepperei schon wach und blieb es dann auch. Geplant hatten wir eigentlich, dass er einen Großteil der Fahrt schläft, weil es noch viel zu früh war und unausgeschlafen der Mini irgendwann sehr anstrengend sein kann. 

Die Fahrt selbst verlief bis in den Stau hinein ganz gut und da wir Puffer eingerechnet hatten, waren wir selbst dann noch pünktlich. Auf der kurze Schlenker vorbei am Ziel brachte uns nicht in zeitliche Nöte. Um kurz nach 11.00 erreichten wir den Langzeitparkplatz am Hamburger Cruise Terminal und konnten nach kurzer Parkplatzwahl auf dem noch recht leeren Parkplatz unsere Koffer aufgeben.

Check In Terminal am Cruise Center in Hamburg – Steinwerder

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Kreuzfahrt mit Mini – zweiter Tag (Seetag)

Nach einem anstrengenden ersten Tag mit Anreise und frühem Aufstehen, sollte heute ein wenig Entspannung mit in den Tagesablauf einfließen. Wir hatten vorab über das Portal MyAIDA.de bereits einen Workshop mit Tim Mälzer gebucht, dessen Uhrzeit noch nicht feststand. Zeitgleich sollte die erste Infoveranstaltung stattfinden für die Eltern. Erst danach ist die Betreuung im Kids Club offiziell möglich. All das hatten wir gestern Abend bereits geklärt, denn ohne Betreuung im Kids Club wäre der Workshop für uns ins Wasser gefallen. Mini hatte aber nun bereits ohne Eingewöhnung und Diskussion seinen Platz außerhalb der eigentlichen Programmzeiten. Ein kurzer Blick in die Räumlichkeiten des Kids Club und das toll gestaltete Piratenzimmer reichten aus, dass Mini am liebsten geblieben wäre.

Dennoch lag uns dieses Chaos ein wenig im Magen. Wir waren fest mit einer Zeit am Nachmittag oder frühen Abend für den Workshop ausgegangen. Schön wäre es, wenn AIDA solche Dinge direkt im Zeitplaner abgleicht und so Überschneidungen feststellt und ggf. darauf hinweist. Ich kann mir vorstellen, dass andere vielleicht erst zu spät bemerkt haben, dass hier ein Problem vorliegt.

Tunnel mit Blätterdekor im Marktrestaurant
Tunnel mit Blätterdekor im Marktrestaurant

 

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Nostalgische Gefühle im Eifelparadies am Bitburger Stausee

Unser Kurzurlaub ging diesen Sommer nach Biersdorf bei Bitburg. Gebucht hatten wir ein Familienzimmer im Appartementhotel mit Blick auf den Bitburger Stausee. 

Mal abgesehen davon, dass das Hotel bzw.einige der Zimmer im Inneren schon ein wenig abgewohnt sind und die Einrichtung ein wenig an die der späten 70er bzw. frühen 80er Jahre erinnert, kann ich die gesamte Hotelanlage sehr empfehlen. Die Zimmer sind groß, vernünftig eingerichtet, bieten zumeist Blick auf den Stausee und sind recht ruhig. Obwohl einige Familien um uns herum wohnten, war es die meiste Zeit ganz ruhig.

Das Highlight für unseren 5-jährigen Sohn war die liebevolle Betreuung im Kinderland. Dort wurde gemalt, gebastelt und die ersten Freundschaften geschlossen. Somit steht auch Zeit für Sauna, Wellness oder Sport ohne den Nachwuchs zur Verfügung.

Wir haben die Zeit genutzt um morgens die eine oder andere Stunde Tennis zu spielen. Was leider fehlt, ist ein wenig Musik. Die muss man selbst mit bringen. Neben Tennis, wird Tischtennis, Badminton, Squash, Klettern und Bowlen angeboten. Außerdem stehen ein Schwimmbad und eine Sauna zur Verfügung. Die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind somit vielfältig. 

Auch in der Umgebung finden sich einige Ausflugsziele bspw. der Dinopark und die Teufelsschlucht. Schön ist dort, dass nicht nur vergangene ausgestorbene Tiere gezeigt werden, sondern auch neue zukünftige Tiere stehen. So gibt es dort bspw. den Sumpfoktopus oder das Bergschweinchen. 

Alles in allem also ein rundum gelungener Ausflug. Wer ein Hotel in ruhiger Lage sucht, dass jede Menge sportliche Aktivitäten bietet und auch für die Kids geeignet ist, wird sich im Dorint See- und Sporthotel sicher wohl fühlen.

Duffle bag – meine neue Sporttasche

Immer wieder bin ich auf Sew4Home unterwegs, weil die Jungs und Mädels dort tolle Ideen für Home Decoration haben. Von Kissen, über Schürzen bis hin zu Taschen für Handy und Tablet gibt es dort alles. Da ich bis dato eine Reisetasche mit zum Sport genommen habe, mir das auf Dauer aber zu groß war, musste ein neues Täschlein her. Die Variante in grün, wie sie bei Sew4Home gezeigt wird, war mir zu bunt. Deswegen habe ich mich für die unbunte Variante entschieden. Das Schlimmste an der ganzen Aktion war das Umrechnen von Inch in cm. Noch immer bin ich nicht hundert prozentig sicher alles richtig gerechnet zu haben. Aber da beim nähen alles ohne Korrekturen aneinander gepasst hat, wird es wohl stimmen ?

Stoff außen: Geopop in der Farbe Salt and Pepper von Michael Miller, gekauft online

Stoff innen: Canvas in der Farbe schwarz, gekauft bei Dirk Molly

Schnittmuster: nach der Anleitung von Sew4Home gebastelt.


Seitliche Ansicht mit Seitentaschen für Handy und Co.
Besonders schön fand ich die selbst gemachte extra dicke Paspel. 

Optimal für ein Paar Schuhe, Sportkleidung, zwei Handtücher und eine kleine Kosmetiktasche. Mein alltäglicher Begleiter zum Sport ist mittlerweile erprobt. Besonders gut ist der Innenstoff, da tatsächlich auch feuchte Handtücher kein Problem darstellen.


Unbedingt zum nachahmen empfohlen. Viel Erfolg dabei!

Krimskram-Täschchen

Wer ein Kind hat, weiß, man kann nie genügend Taschen und Beutel, Rucksäcke, etc. haben. Dafür habe ich nun den letzten Rest von dem schönen Piranha-Stoff angeschnitten und daraus ein Taschendingsbums gezaubert. Schnittmuster ist selbst gebastelt, ganz einfach. Eine Seite mit Vlieseline verstärkt und vorm zusammen nähen noch fix die Kam Snaps befestigt. Fertig.

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Ganz fix genäht: ich hab vier zugeschnitten und genäht in deutlich  weniger als einer Stunde. Da ich nur ein Teil für außen hab, stehen die Fische Kopf, was aber  weder mich noch den Minimann stört. 😉

Alternativ kann man das Schnittmuster natürlich in der Mitte teilen und die Teile so zu schneiden, dass auch die vorderen Fische richtig rum schwimmen. Einige der Taschen sind bei mir auch ein Reste Material Mix geworden.

Schnittmuster: meins

Stoffe: Henry Miller 

Zubehör: Vlieseline H250, KamSnaps

Kinderschürze zum Plätzchen backen

Da unser Sohn regelmäßig fragt ob er in der Küche mithelfen kann, wurde es Zeit für das nächste Plätzchen backen vor zu sorgen. Ein Schnittmuster hatte ich nicht und habe daher einfach am lebenden Objekt abgemessen.

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Aus dem entstandenen Stoffstück habe ich dann zwei kleine Kreisviertel ausgeschnitten. Für die Rückseite habe ich den Stoff identisch zugeschnitten.

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Auf die Vorderseite habe ich eine kleine mit Vlieseline verstärkte Tasche aufgenäht.

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Das Band für den Hals und zum zubinden ist Schrägband, dass einfach zusammen genäht wurde.

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Und da die  Schürze nicht für mich sondern den Sohnemann ist, geht es damit zu Kiddikram. Die Vorweihnachtszeit ist gerettet 🙂

Taschenzauberei Alva von Tante Anton

Den gestrigen freien Abend habe ich zum Basteln einer kleinen Version der Tasche Alva genutzt. Wer nicht so geübt darin ist, Schnittmuster anzupassen, sollte allerdings lieber auf die existierenden Schnitte Ilvi oder Gretje ausweichen. Damit spart man sich die Bastelei und das Risiko, das nachher etwas nicht passt. Den originalen Alva Schnitt von Tante Anton hatte ich vor einigen Wochen bereits genäht, allerdings wollte ich nun eine kleinere Version als Kosmetiktasche o.ä. Das Ergebnis nach Stunden der Bastelei ist eine kürzere weniger hohe Variante mit Magnet- statt Steckschloß. Ansonsten habe ich wie bei der großen Schwester den Jersey Retroromantik in kastanie von Astrokatze mit rotem Kunstleder kombiniert. Innen habe ich drei Baumwollstoffe von Gütermann aus der Reihe Ring of Roses in Blautönen.
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Stoffe: Retroromantik von Astrokatze bestellt bei Astrokatze, Kunstleder in rot vom Stoffhändler um die Ecke, Ring of Roses Stoffe ebenfalls in Blautönen vom Stoffhändler um die Ecke
Gurtband in altrosa
Magnetverschluss in silber
Schrägband in bordeauxrot
Blumenborte von Tchibo
Schnitt: Alva von Tante Anton, gekürzt und in der Höhe ein wenig amgepasst

Mutter-Kind-Kur auf Borkum

Nach längerer Pause gibt es heute wieder etwas Neues zu lesen. Nachdem wir in der vergangenen Jahreshälfte 2014 andauernd erkältet waren und zu nichts kamen, sind wir im Februar endlich zur Kur nach Borkum aufgebrochen und haben dort drei Wochen fern der Heimat verbracht. Ohne Ablenkung durch Arbeit, ohne Stress, jegliche Ablenkung haben wir die Zeit dort sehr genossen.

Blick vom neuen Leuchtturm auf Borkum
Blick vom neuen Leuchtturm auf Borkum

Neben traumhaftem Wetter, Strand direkt hinter der Kurklinik, tollen Gesprächen mit anderen Müttern und einem vielfältigen Programm für Körper und Seele stand vor allem viel Zeit für Ausflüge mit Maximilian auf dem Zeitplan.

Maximilian am Strand
Maximilian am Strand

IMG_4868 IMG_4862Viele Mütter und Väter wählen eine Kur im Sommer. Wenn man jedoch bedenkt, worum es bei einer Mutter/Vater-Kind-Kur gehen sollte, ist eine Winterkur die bessere Variante. Natürlich ist es bedingt durch Kälte und die Umstellung an das neue, andere Klima ein Risiko. Aber die Ruhe wiegt dies definitiv auf. Die wenigen Personen, die sich dann auf der Insel befinden lasse diese zum Teil ein wenig einsam wirken. Aber gerade das half mir deutlich weiter.

IMG_5032Für uns war es eine wichtige Erfahrung – gerade auch die Entfernung von knapp 11 Stunden zu Verwandtschaft, Freunden, Bekannten und der Arbeit brachte uns den nötigen Abstand.

Bei der Beantragung der Kur waren uns die Kollegen vom Müttergenesungswerk eine große Hilfe.

Das ganze Team des Hauses war liebevoll, mitfühlend, immer bedacht auf unser Wohlbefinden und wird uns fehlen.

Wir kommen gerne wieder ins Sancta Maria auf Borkum.

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