Mitbestimmung der Arbeitnehmer

Arbeitsrechtliche Mitbestimmung

  • Betriebsverfassungsgesetz
    • Gültig bei Betrieben mit mindestens fünf AN
    • Hauptorgan der AN ist der Betriebsrat
    • Aufgabe des Betriebsrates: Vertretung der Interessen der AN
    • Besondere Einrichtungen und Regelungen
      • Gesamtbetriebsrat
      • Wirtschaftsausschuss
      • Jugend- und Auszubildendenvertretung
      • Mitbestimmung der AN im Aufsichtsrat (besteht zu einem drittel aus Vertretern der AN)
  • Sprecherausschussgesetz
    • in Betrieben mit mindestens zehn AN muss ein Sprecherausschuss gewählt werden
    • Aufgabe des Sprecherausschusses: Vertretung der leitenden Angestellten
    • Arbeitgeber muss den Sprecherausschuss über bestimmte Angelegenheiten der leitenden Angestellten unterrichten

Unternehmerische Mitbestimmung

  • Montan-Mitbestimmungsgesetz
    • Für Montanunternehmen, die als AG, KGaA oder GmbH vertrieben werden und mindestens 1000 AN haben
    • Mitbestimmung der AN durch:
      • Paritätische Besetzung des Aufsichtsrates
      • Stellung eines Vorstandsmitgliedes durch die AN
      • Mitbestimmungsgesetz von 1976
      • FürMontanunternehmenderRechtsformen AG, KGaA, GmbHoderGmbH & Co. KG mitmehrals 2000 AN

Rechts des Betriebsrates

  • Mitwirkungsrechte (Informations-, Vorschlags-, Anhörungs- und Beratungsrechte)
  • Mitbestimmungsrechte (Initiativrechte, Zustimmungsverweigerungsrecht)

Volkswirtschaftliche Methoden

Vereinfachung der komplexen Wirklichkeit durch Modelle zur Erklärung des Wirtschaftsgeschehens

Beobachtung und Beschreibung
(Konsumausgaben, verfügbares Eigenkapital) –>
Hypothesenbildung
(Kosum hängt vom verfügbaren EK ab) — Annahmen –>
Theorie / Modell
„wenn verfügbares EK um x% steigt, um y% höhere Konsumausgaben“ –>
PROGNOSE

Annahmen:

  1. Menschen habene Präferenzen
  2. Menschen habene bestimmte Ressourcen / bestimmtes technisches Wissen
  3. Menschen verhalten ish prinzipiell ökonomisch

Märkte

Gütermärkte: Zwischen-, Endprodukte
Faktormärkte: Produktionsfaktoren (Arbeitsmarkt)

Wirtschaftssysteme

Marktwirschaft:

  • Koordination: individuelle Koordination über den Markt
  • Eigentumsordnung: Privateigentum der Produktionsmittel

Planwirtschaft:

  • vorgegebener Zentralplan (SU, Cuba, China, Nord Korea)
  • Eigentumsordnung: Kollektiveigentum der Produktionsmittel

Abbildung folgt…

Volkswirtschafts-Lehre

  • Was kann produziert werden? (Effizienzziel)
  • Was wird produziert? (Effizienziel)
  • Ursachen von Arbeitslosigkeit? (Vollbeschäftigung)
  • Ursachen von Inflation? (Preisniveaustabilität)
  • Wie kann die Gütermenge erhöht werden? (Wachstumsziel)
  • Einkommensverteilung (Verteilungsgerechtigkeit)
  • Wodurch entsteht Außenhandel? (Freihandelsziel)
  • Wirkungen von Preis-, Zins- und Wechselkursänderungen auf internationale Transaktionen (Zahlungsbilanzziel)
  • Institutionelle Rahmenbedingungen zur Erreichung wirtschaftlicher Ziele (Wirtschaftsordnung; Freiheitsziel, Gerechtigkeit, Güterversorgung)

Wachstums- und Stabilitätsgesetz fasst Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität und Wachstumsziel zusammen –> magisches Viereck der Wirtschaftspolitik