IT – Grammatiken & Notationen

Chomsky-Grammatik

4-Tupel G = ( N , T , P , S )

N – endliche Menge Zeichen, Nichtterminalsymbole

T – endliche Menge Zeichen, disjunkt N, Terminalsymbole

S ∈ N – Startsymbol

P – endliche Menge Regeln der Form (p, q) ∈ ( N ∪ T ) *

 Syntaxdiagramme

N Rechteck

T langrunder Kreis

gerichtete Pfeile verbinden die einzelnen graphischen Elemente

Grundtypen:

  • Sequenz
  • Option
  • Alternative
  • Wiederholung

EBNF

erweiterte Backus Naur – Form

besteht aus:

  • einer Startregel
  • sonstigen Regeln
  • Terminal- und Nicht-Terminalsymbolen

T – nicht speziell gekennzeichnet

N – in <> eingeschlossen

P – Form: rechte Seite = linke Seite

  • linke Seite: genau ein N
  • rechte Seite: T, N, Alternativen, geklammerte Ausdrücke
  • Klammerarten:
    • ( ) Gruppierung
    • [ ] Option
    • { } n-fach (auch 0 mal)

 

 

IT – Syntax & Semantik

Syntax

Form, im täg. Leben oft implizit Semantik zugeordnet

allgemeine Grammatiken, Syntaxdiagramme, BNF, EBNF, Java Notation

Semantik

Bedeutung

Spezifikationen (zB ADT – abstakter Datentyp), natürliche Sprachen, UML

 

 

Riediger – Lerninhalte

Datenbanken

  • OO-Modell & OO-Instanz
  • SQL (Selektion, Projektion, Join)
  • Fehlerquellen (Dirty Read, Non-Repeatable Read, Lost Update)

Betriebssysteme

  • Aufgaben
  • Amdahl’s Law
  • Prozesse & Threads
  • Deadlocks
  • Synchronisierung
  • Monitore & Semaphore

 

  • Netzplantechnik inkl. Bsp.

Riediger – Lerninhalte: Datenbanken

Datenbanken

Daten-Modell

logische Beschreibung von Daten, deren Eigenschaften und Beziehungen

  • Ergebnis des log. DB-Entwurfs
  • Teil der Spezifikation für DBS
  • Doku und Referenz

UML-Klassendiagramme (Modell)

  • Datenmodellierung
  • direkt abzubilden auf klassische ER-Modelle

UML-Objektdiagramme (Instanz)

Anomalien & Normalformen lasse ich aus da nicht Examensrelevant

Anfragen im Relationenmodell

  1. Projektion
  2. Selektion
  3. Verbund/Join

sowie Berechnungen durch Verketten von Operationen

Selektion

„horizontale Teilrelation“
Einschränkung auf eine Teilmenge Tupel

Bsp.

SELECT * FROM L WHERE menge >= 100;

Projektion

„vertikale Teilrelation“
Einschränkung auf Teilmenge der Attribute

Bsp.

SELECT ort, lcode FROM L;

Umbenennen von Attributen

Bsp.

SELECT ort AS city FROM L;

 Verbund

Verknüpfen zweier Relationen

Bsp.

SELECT * FROM L, LR WHERE L.lID = LR.lID AND L.menge = LR.menge;

 

 

von Neumann – Computer

besteht aus Rechenwerk, Steuerwerk, Speicher, Daten- und Adressbus

Speicher

  • Eingang Adressen
  • Eingang Steuersignale
  • Ein-/Ausgang Daten

Steuerwerk

  • Befehlsdaten
  • Ausgang Adressen
  • Ausgang Steuersignale Rechenwerk
  • Ausgang Speicher

Rechenwerk

  • Eingang Steuersignale
  • Ein-/Ausgang Daten

schematische Darstellung eines von Neumann Computers

IT – Lerninhalte: Definitionen I

C6ff

Zeichen – Alphabet
Element aus A., d.h. aus einer endl. Menge, die zur Darstellung von Informationen dient
Zeichenvorrat, linear geordnete Menge (siehe auch Relationen, totale Ordnung)

Code
Bijektion (eineindeutige Abbildung) zwischen Zeichen & Bitmuster

File / Datei
strukturierte Datenmenge

Interpreter – C52ff
zeilenweise Umwandlung in Maschinensprache
Sprachen mit einfacher Syntax
während der Laufzeit
mehrfache Übersetzung bspw. bei Schleifen notwendig
Abbruch bei Syntaxfehler zur Laufzeit

Compiler
Gesamtprogramm wird umgewandelt
vor der Laufzeit 1x übersetzen, daher zur LZ schneller
bei jeder Änderung neu kompilieren notwendig
–> lexikalische –> syntaktische –> semantische Prüfung –> Übersetzung –> Codererzeugung –> Objektprogramm

Java virtual machine (JVM) liest Java Bytecode und realisiert dadurch Plattformunabhängigkeit

 Zeichenvorrat – C62ff
endliche Menge unterscheidbarer, im Kontext atomarer Objekte (Bilder, Symbole,…)

Wort
Folge von Zeichen, die im Kontext als Einheit betrachtet werden

Freier Monoid, Sprache
alle darstellbaren Wörter, einschließlich dem leeren Wort

Grammatik
Regelwerk zur Definition einer Sprache L

Syntax – C60f
Form, allgemeine Grammatiken, Syntaxdiagramme, EBNF, Java Notation

Semantik
Bedeutung, natürliche Sprachen, UML

Buchfund

Leider weiss ich nicht mehr aus welchem Buch die Textpassage stammt, aber ich  finde sie heute passender denn je. Ein Blick über den sprichwörtlichen Tellerand und man findet viele, denen genau das „passiert“ ist. 🙁

betriebsunfall

Mitbestimmung der Arbeitnehmer

Arbeitsrechtliche Mitbestimmung

  • Betriebsverfassungsgesetz
    • Gültig bei Betrieben mit mindestens fünf AN
    • Hauptorgan der AN ist der Betriebsrat
    • Aufgabe des Betriebsrates: Vertretung der Interessen der AN
    • Besondere Einrichtungen und Regelungen
      • Gesamtbetriebsrat
      • Wirtschaftsausschuss
      • Jugend- und Auszubildendenvertretung
      • Mitbestimmung der AN im Aufsichtsrat (besteht zu einem drittel aus Vertretern der AN)
  • Sprecherausschussgesetz
    • in Betrieben mit mindestens zehn AN muss ein Sprecherausschuss gewählt werden
    • Aufgabe des Sprecherausschusses: Vertretung der leitenden Angestellten
    • Arbeitgeber muss den Sprecherausschuss über bestimmte Angelegenheiten der leitenden Angestellten unterrichten

Unternehmerische Mitbestimmung

  • Montan-Mitbestimmungsgesetz
    • Für Montanunternehmen, die als AG, KGaA oder GmbH vertrieben werden und mindestens 1000 AN haben
    • Mitbestimmung der AN durch:
      • Paritätische Besetzung des Aufsichtsrates
      • Stellung eines Vorstandsmitgliedes durch die AN
      • Mitbestimmungsgesetz von 1976
      • FürMontanunternehmenderRechtsformen AG, KGaA, GmbHoderGmbH & Co. KG mitmehrals 2000 AN

Rechts des Betriebsrates

  • Mitwirkungsrechte (Informations-, Vorschlags-, Anhörungs- und Beratungsrechte)
  • Mitbestimmungsrechte (Initiativrechte, Zustimmungsverweigerungsrecht)