Unsere Bodenplatte ist da

Leider hatte ich keinen Urlaub und konnte somit nur morgens und nach der Arbeit an der Baustelle sein. Das Drama begann schon mit unserem Baustromkasten. Diesen sollten wir laut Energielieferant am Nachbargrundstück anklemmen, da alle anderen Punkte zu weit von unserem Grundstück entfernt wären. Beauftragtes Elektrounternehmen war unterwiesen worden, in Absprache mit dem betroffenen Nachbarn, dass das Kabel vom Baustromkasten vor dem Nachbargrundstück an der Straße entlang verlegt werden und der Kasten selbst am Rande des Nachbargrundstücks montiert werden sollte.

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Beantragung Telefonanschluss

Da wir nun ganz grob wissen, wann es losgeht, haben wir den Bauherrenanschluss der Telekom genutzt und dort online beauftragt, dass wir einen neuen Anschluss benötigen. In der Regel ist es so, dass die Kollegen der Telekom sich dann im Laufe einiger Tage oder auch Wochen melden. In unserem Fall dauerte es nur wenige Tage. Leider kam der Anruf während der Arbeitszeit, sodass wir ihn nicht entgegen nehmen konnten.

In der Folgewoche kam dann die Ernüchterung. Wir versuchten zurück zu rufen, mussten etliche Minuten in der Warteschlange verbringen und erfuhren dann im Laufe des Gesprächs, dass unser Auftrag nicht mehr existieren würde. Scheinbar war einer der Telekom – Mitarbeiter davon ausgegangen, dass wir den Auftrag zurück ziehen wollten, da wir nicht direkt ans Telefon gegangen waren.

Unproblematisch aber doch ärgerlich war, dass wir nun alle Angaben noch einmal telefonisch durchgeben und einen neuen Auftrag erstellen mussten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte also direkt den telefonischen Weg nutzen, um den Telekomanschluss zu beauftragen.

Zum Glück dauert es noch ein paar Wochen bis das Haus überhaupt kommt. Dann macht es auch kein Probleme, wenn Aufträge plötzlich verschwinden 😅

Vorbemusterung in Oberleichtersbach – 5

Sanitär – Badewannen, WCs, Bidets, Duschen und Co.

Die Sanitärobjekte befinden sich, ähnlich wie man es aus Bauhaus oder den größeren Möbelhäusern kennt, in einer Ausstellung aufgebaut. So bekommt man auch direkt einen Eindruck davon, wie bestimmte Fliesen an der Wand oder dem Boden mit den verschiedenen Sanitärobjekten zusammen spielen und wo ein Schrank zum Waschtisch dazu gekauft werden sollte oder eben nicht.

Exotische Fliesen im Gäste-WC

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Vorbemusterung in Oberleichtersbach – 4

Was fehlt, sind noch die Treppe und die komplette Haustechnik.

Treppen

Die Treppe ist leider ein Thema für sich. So wie sie im Standard enthalten ist, wollen wir sie partout nicht haben. Es muss also eine Alternative her und die kostet dann gleich mal richtig Geld. Im niedrigen vierstelligen Bereich beginnt es mit verschiedene Beizungen.  Komplett anderes Holz als die im Standard enthaltene Buche kostet ein Vielfaches mehr. 

Treppe in Buche (Standard)

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Vorbemusterung in Oberleichtersbach – 1

Am Bauherrenzentrum angekommen geht es zuerst in die Werksbesichtigung, die wahnsinnig interessant ist. Obwohl wir Wochenende haben, arbeiten heute dennoch vereinzelt Personen, weil der Auftragsstand so hoch ist.  Wir erfahren alles darüber, wie die Wände gefertigt werden, vom ersten bis zum letzten Schritt. Zudem gibt es Infos über den Einbau von Sanitär, die Herstellung von Geländern und Balkonen und vieles weitere mehr.  Man kann auch die Werksbesichtigung an dem Tag buchen, an dem das eigene Haus gefertigt wird. Klingt spannend, aber ich denke nicht, dass wir das brauchen. Es sieht alles überaus professionell aus.  

Nach dem Rundgang durch das Werk geht es zurück ins Bauherrenzentrum und hier wird man fast erschlagen von der Auswahl an Möglichkeiten, die sich bieten. Selbst, wenn man sich tatsächlich nur auf die im Standard enthaltenen Dinge beschränkt, gibt es noch immer reichlich Möglichkeiten, das Haus einzurichten. 

Bodenbeläge – Fliesen, Parkett, Vinyl, Laminat, Teppich

Verschiedene Vinyl-Paletten in der Ausstellung hintereinander gestapelt
Vinyl im Parkett-Design in der Ausstellung
Auswahl verschiedenster Teppiche
Auswahl verschiedenster Teppiche

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Vorbemusterung in Oberleichtersbach – Anreise

Am Freitag, 12. Januar, war es soweit – wir brachten unseren Sohn zu meinen Eltern und fuhren nach Bayern. Das klingt nach einer halben Weltreise, ist es aber gar nicht. Denn es geht nicht bis ins Herzen Bayerns, sondern nur bis knapp hinter die hessisch-bayerische Grenze.

Die Übernachtung haben wir im gleichen Hotel gebucht, in dem wir auch später von Hanse untergebracht werden. Bad Brückenau ist ein kleiner Ort mit Heilbadstatus in der Nähe von Bad Kissingen. Auf der Karte finden sich ein wenig weiter östlich die Schwarzen Berge. Unwillkürlich muss ich schmunzeln, denn ich habe dabei die schwarzen Berge aus der Herr der Ringe-Saga im Kopf. Aber von Mittelerde sind wir hier weit entfernt. Zwar gibt es in Bad Brückenau, der ehemaligen Residenz König Ludwig I, einige ansehnliche historische Gebäude und einen wunderschönen gepflegten Kurpark, aber weder Halblinge noch Elben sind hier zu sehen. ☺️

Das Hotel selbst erschlägt mit seiner Präsenz, denn auch dieses Gebäude ist zwar schon älter, jedoch gut instand. Die Höhe der Wände, Türen und Fenster gibt uns das Gefühl als wären wir wie Alice im Wunderland ein wenig kleiner geworden. Auch die Zimmer sehen dementsprechend aus, einige mit Blick auf den wunderschönen Kurpark. „Vorbemusterung in Oberleichtersbach – Anreise“ weiterlesen

Hausbau – eine Chronologie

Wir haben zu Beginn mit der Suche eines Grundstücks ca. 15km in alle Richtungen um unseren aktuellen Wohnort begonnen. Dabei fanden wir Grundstücke, die dem Preis eines Kleinwagens entsprachen und Grundstücke, die preislich mehr im Bereich eines gutausgestatteten AMGs oder sogar noch höher lagen. Zudem gab es eigentlich nirgendwo rechteckige Grundstücke, sondern meist mehr oder weniger starke Schrägen. Das scheint auf den ersten Blick unwichtig. Spätestens aber wenn Abstände einzuhalten und vielleicht doch noch Garage oder Carport mit auf das Grundstück sollen, fängt dann je nach Größe und Verlauf die Rechnerei an.

Ein tolles Grundstück hatten wir zwischenzeitlich im Blick, nur ein paar Orte weiter. Groß, nahezu rechteckig bis auf den Verlauf an der Straße und mit ein paar Bäumen und einem kleinen Bach an der Grundstücksgrenze. Leider stellte sich beim Bauamt heraus, dass von dem kompletten Grundstück (knapp 1000qm) nur ca. 250qm zu bebauen seien und die durch den Verlauf an der Straße und die einzuhaltenden Abstände so knapp bemessen waren, dass das Haus, was wir uns seinerzeit vorstellten, nicht realisierbar gewesen wäre. Schon gar nicht mit Doppelgarage.

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