Fußbodenheizung

Die Vorbereitungen für die Fußbodenheizung sind abgeschlossen. Nach knapp einem Tag sind die Arbeiten abgeschlossen.

Überall liegen rosarote Schläuche und warten darauf gefüllt und mit Estrich übergossen zu werden.

Der ist dann für morgen geplant und ab Montag dann wohl begehbar sodass wir dann zum regelmäßigen Lüften täglich vorbeikommen können.

Status zwei Wochen nach Hausstellung

Der Technikraum ist fertig eingerichtet: Gasanlage, Zirkulationspumpe, Belüftungsanlage und Sicherungskasten sind bereits installiert. Die Rohre der Belüftung liegen laut Plan im Boden unter unserem Schlafzimmer. Dort war der Boden daher zwischenzeitlich offen und der Blick in den Technikraum frei. Entgegen unserer ursprünglichen Planung werden wir keine Spots im Haus einbauen. Stattdessen wird voraussichtlich das Schienensystem uRail von Paulmann zum Einsatz kommen.

Die Decken sind bereits an Tag fünf nach Hausstellung verschlossen. Der Zeitraum um Spots anbringen zu lassen ist somit überschaubar. Neben Gwi für Gas war Eks für die Installation der elektronischen Komponenten vor Ort. Kleine Änderungswünsche konnten direkt vor Ort besprochen und umgesetzt werden. Und auch wenn bei Hanse scheinbar unsere Pläne für Homeway nicht in Gänze verstanden wurden, sind immerhin ausreichend Akademie im Haus sodass wir alle Änderungen ggf. selbst vornehmen können.

Für die Absicherung der Erdkabel im Außenbereich werden (aus Kostengründen?) Schmelzsicherungen verbaut. Den damit verbundene Nachteil, außerhalb des Hauses bei Ausfall einer Sicherung die entsprechenden Stromanschlüsse nicht mehr nutzen zu können, werden wir mit einem Vorrat umgehen.

Was ich nicht verstehen kann ist die Tatsache, dass Wände schief und Abstände nicht eingehalten werden. So fehlen uns in der Küche an einer Seite bereits jetzt (ohne Spachteln und Malervlies, etc.) 1,5 cm. Zudem sind hier und da keine 90Grad Winkel wo sie eigentlich hingehören. Es mag sich hier um Kleinigkeiten handeln, die allerdings u.a. bei der Küchenplanung essentiell sind. 1,5 cm entscheiden bei uns leider darüber ob unser Spülenschrank 80 oder 90 cm breit sein kann. Und so werden aus 1,5 cm ganz schnell zehn. Bei gemauerten Wänden hätte ich genau diese Abweichungen erwartet, nicht jedoch bei einem Fertighaus wenn damit geworben wird wie planbar alles wird durch die genaue Einhaltung der Maße. Was folgt ist nun der Boden inklusive Fußbodenheizung. Diese werden von Eq hier bei uns aus der Region gemacht.

Unser Haus kommt – Tag 2, 3 & 4

Heute können wir erst später zum Haus fahren. Es ist bereits fast 10:00 und der Dachstuhl ist nahezu fertig, zumindest rein äußerlich. Es geht an die Dämmung des Dachstuhls und die ersten Rigipsplatten im Innern werden angebracht. Freitags ist der Kran wieder weg und die Straßensperrung behoben.

Haus von der Straßenseite
Haus von der Straßenseite

Ein Hammer liegt unter der Treppe, eine Terrassentür ist zu Bruch gegangen und mit einer Osb Platte zumindest soweit abgedichtet, dass das Gebäude denn abgeschossen ist. Überall liegen Arbeitsmittel und Werkzeuge. Aber es handelt sich um eine Baustelle und wenn der Trupp so am besten arbeiten kann, soll es mir recht sein. Vermutlich bin ich einfach ein wenig pingelig. Mittels der Bilder im Beitrag kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

„Unser Haus kommt – Tag 2, 3 & 4“ weiterlesen

Unser Haus kommt – Tag 1

Bereits um kurz vor 07:00 herrscht reger Betrieb an unserem Grundstück. Der Kran wird bereits aufgebaut und der LKW mit unseren Wänden steht ebenfalls bereit. Der Bauleiter und die Jungs vom Aufbautrupp sind bereits mitten in den Vorbereitungen. Da ich die Ferien und meinen Urlaub voller Arzttermine für Junior gelegt habe, liefere ich jedoch nur das Wasserstandrohr ab und muss dann wieder aufbrechen. Aber alles läuft und somit bin ich ohnehin überflüssig und maximal als stiller Beobachter geeignet.

„Unser Haus kommt – Tag 1“ weiterlesen

Versorgerchaos

Gestern Abend erreichte uns ein Anruf von Elektriker Nummer 2, zu dem wir nachdem es mit dem ersten so gar nicht funktioniert hatte, gewechselt waren. Laut seiner Aussage war der Antrag für Baustrom bereits vor zwei Wochen gestellt worden. Der Baustromkasten war auch bereits gestellt worden. Nur der Zähler fehlte noch. Morgen soll das Haus geliefert werden. Dass der Zähler fehlte war für uns nicht ersichtlich gewesen. Der Schreck gestern Abend saß zumindest mir auch entsprechend tief in den Gliedern. Beim Versorger war natürlich niemand mehr erreichbar. Dort ist ab 16.00 meistens Feierabend. Also musste ich zumindest die Nacht noch mit Grummeln im Bauch überstehen.

Heute morgen war das erste dann auch der Anruf beim Versorger und die Nachfrage, wo denn der Zähler bleibt. Die Antwort überraschte dann sehr. Denn es hieß, er wäre doch eingebaut im Baustromkasten bei der Hausnummer gegenüber. Wenn er dort nicht wäre, müsste die Polizei informiert werden, da er dann wohl gestohlen worden wäre. Ich fuhr zum Grundstück und fand tatsächlich keinen Zähler im Baustromkasten vor. Dafür war am Nachbargrundstück der Versorger vor Ort um auch dort einen Zähler in einem Baustromkasten zu installieren.

„Versorgerchaos“ weiterlesen

Unsere Bodenplatte ist da

Leider hatte ich keinen Urlaub und konnte somit nur morgens und nach der Arbeit an der Baustelle sein. Das Drama begann schon mit unserem Baustromkasten. Diesen sollten wir laut Energielieferant am Nachbargrundstück anklemmen, da alle anderen Punkte zu weit von unserem Grundstück entfernt wären.

Beauftragtes Elektrounternehmen war unterwiesen worden, in Absprache mit dem betroffenen Nachbarn, dass das Kabel vom Baustromkasten vor dem Nachbargrundstück an der Straße entlang verlegt werden und der Kasten selbst am Rande des Nachbargrundstücks montiert werden sollte.

„Unsere Bodenplatte ist da“ weiterlesen

Bauanlaufgespräch

Gekommen sind neben dem Bauleiter von Hanse Haus, dem Bauleiter von Glatthaar, auch unser Tiefbauer und ein Mitarbeiter der Verbandsgemeinde.

Zwei Stunden standen wir in der Kälte und besprachen alle relevanten Punkte. Zwischendurch fing es an zu regnen, sodass wir auf der Baustelle am Nachbargrundstück Unterschlupf suchen mussten. Ich war vorher schon gesundheitlich angeschlagene, jetzt ist es ganz vorbei. Aber kurzfristig abzusagen, wäre unmöglich gewesen bei dem Planungschaos vorab.

Alle Informationen haben wir noch nicht verarbeitet. Dafür war es einfach zu viel. Zum Glück gab es sowohl von Hanse wie auch von Glatthaar ein Protokoll. Von Vorteil ist zudem, zumindest aus unserer Sicht, dass sich die Bauleiter und unser Tiefbauer kennen und regelmäßig miteinander arbeiten. Das vereinfacht einiges.

Unsere Aufgaben sind nun Baustrom und Bauwasser organisieren und die Vollsperrung unserer Straße zu beantragen. Da wir bei uns im Neubaugebiet am hinteren Bereich eines Rundwegs wohnen, dürfte das zumindest für die meisten Nachbarn keine all zu große Belastung darstellen. Zumal die Sperrung nur für die zwei Tage gilt, an denen das Haus geliefert und aufgebaut wird.

Termine Termine Termine

Vergangene Woche gab es neben dem Produktionsbericht, der geschlagene 6 Werktage benötigt hat, bis er uns erreichte auch die grobe Planung für die nächsten Wochen. In den Osterferien soll das Bauanlaufgespräch stattfinden, zu dem neben dem Bauleiter von Hanse Haus, auch der Bauleiter von Glatthaar, unser Tiefbauer und die Versorger eingeladen sind. Bzw. das wird unsere Hausaufgabe sein, die einen Termin zu finden, der für alle Seiten passt.

Um Pfingsten herum soll dann die Bodenplatte gegossen werden. Davor sind dann die Erdarbeiten einzutakten. Denkbar ungünstig, denn wir befinden uns mitten in den Ferienzeiten. Ob es da tatsächlich funktionieren wird, einen für alle passenden Termin zu finden, wird sich zeigen.

Beantragung Versorger

Bevor wir uns entschieden haben zu bauen, wussten wir natürlich schon, dass einiges auf uns zukommt. Für einen Anbieter von Häusern in Fertigbauweise hatten wir uns aufgrund der vielen Aussagen, dass man alles aus einer Hand bekommt, entschlossen. So ganz stimmt das natürlich nicht. So wird man zwar bei der Beantragung der Versorger unterstützt, aber dennoch bleibt da einiges, für das man dann als Bauherr/-Frau selbst Sorge tragen muss.

Versorger haben wir dank Gastherme dann auch direkt einen mehr als alle, die auf Luftwasserwärmepumpe und Co. setzen. Aber nach eingehender Recherche wird man im Internet recht schnell fündig. Während Wasser und Kanal bei uns in der Verbandsgemeinde beauftragt werden können, sind Strom und Gas schon weiter weg zu finden. Einige Versorger stellen die Formulare leider nicht zum herunter laden zur Verfügung.

Hanse Haus bietet bei Bestellung eines Hauses inklusive Bodenplatte an, dass sie bei der Beantragung der Versorger unterstützen. Allerdings hätte Hanse dafür gerne die Formulare und bei den EnergieNetzeMitte gibt es nur die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen. Aber auch dabei hilft Hanse, bspw. bei Angaben über die Leistung, die am Netz zur Verfügung gestellt werden soll. Auch nach der Bemusterung waren die Mitarbeiter von Hanse immer erreichbar und konnten uns fehlende Informationen zur Verfügung stellen.

Mittlerweile sind alle Aufträge an die Versorger raus und die ersten Angebote bereits vorhanden. Je nachdem was am Grundstück vorhanden ist, sind wenige hundert bis mehrere tausend Euro pro Versorger notwendig. Relevant ist zudem, wer die Erdarbeiten übernimmt. Bei uns wird dies alles vom Tiefbauer gemacht, da es zum einen die Angebote der einzelnen Versorger günstiger macht und ein Graben mehr oder weniger für den Tiefbauer ein Leichtes sein sollte.

Gas ca. 2000 €

Strom ca. 1200 €

Telekom ca. 800 €

Wasser und Kanal ca. 250 €