Kreuzfahrt mit Mini – fünfter Tag in Zeebrügge

Auch in Belgien hatte es kurz vor unserer Ankunft in Zeebrügge einen Anschlag gegeben. Da wir jedoch nur die Pralinen und Schokolade im Schokoladenmuseum ausprobieren wollte, und somit nicht bis nach Brüssel fahren mussten, störte uns diese Meldung erst einmal weniger. Die Hitze sollte das sein, was uns den Tag ein wenig beschwerlicher machen sollte.

Brügge

Brügge selbst überraschte uns durch die Vielzahl wunderschöner alter Gebäude, zum Teil aus unterschiedlichsten Kunstgeschichtlichen Epochen. Unser Stadtführer beschrieb uns das Venedig des Nordens, erzählte uns viel über die Geschichte der Stadt, vor allem während der Kriege.

Brügge – Venedig des Nordens

Wir erfuhren bereits, bevor wir einen Schritt in das Schokoladenmuseum gesetzt hatten, warum es in Brügge und anderen Städten Belgiens so viele Läden mit der speziellen Schokoladen gibt, wieso Waffeln, Bier und viele andere Spezialitäten hier in Belgien so häufig zu finden sind. Eine sehr interessante Führung, die jedoch bedingt durch die brennende Hitze ein wenig beschwerlich wurde.

Marktplatz mit vielen Gebäuden aus unterschiedlichen Kunstgeschichtlichen Epochen
Susi & Strolch – ganz aus Schokolade

Nach dem wir im Museum, dem Marktplatz und einigen weiteren historischen Plätzen waren, gab es eine kurze Erklärung, wo wir uns wieder treffen würden für die Rückfahrt und wir wurden in die Freizeit entlassen.

Zigarrenladen / Café / Schnapsbar

Unsere Freizeit nutzten wir um aus der brennenden Sonne zu verschwinden. Viele Möglichkeiten gab es dazu nicht, also gingen wir zunächst grob in die Richtung, wo wir uns nach unserer Freizeit treffen wollten. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Café / Schnapsbar / Zigarrenladen / was auch immer vorbei. Da das Belgische Bier nicht dem deutschen Reinheitsgebot unterliegt und somit auch Aromen und andere Zusatzstoffe enthalten darf, war das unser nächster Anlaufpunkt. Im Café gab es Whiskey, Wodka, Rum, Gin und unzählige Biersorten und andere Spirituosen.  Außerdem gab es einen begehbaren Humidor und einen durch gläsernde Schiebetüren abgetrennten Bereich, in dem man die Zigarren und sein Bier / seinen Schnaps dazu direkt konsumieren konnte.  Tolles Ambiente, sehr entspannt, netter Besitzer, der uns auch auf deutsch wunderbar erklären konnte, welche Zigarre für wen geeignet ist und warum das Bier besser geeignet ist dazu oder eben nicht. Wir blieben eine Weile, bevor es zum Treffpunkt weiter ging.

Die Show am Abend ließen wir aufgrund unser platt gelaufenen Füße ausfallen und genossen statt dessen das tolle Wetter am Heck der Schiffes.

Kommentar verfassen