Beantragung Versorger

Bevor wir uns entschieden haben zu bauen, wussten wir natürlich schon, dass einiges auf uns zukommt. Für einen Anbieter von Häusern in Fertigbauweise hatten wir uns aufgrund der vielen Aussagen, dass man alles aus einer Hand bekommt, entschlossen. So ganz stimmt das natürlich nicht. So wird man zwar bei der Beantragung der Versorger unterstützt, aber dennoch bleibt da einiges, für das man dann als Bauherr/-Frau selbst Sorge tragen muss.

Versorger haben wir dank Gastherme dann auch direkt einen mehr als alle, die auf Luftwasserwärmepumpe und Co. setzen. Aber nach eingehender Recherche wird man im Internet recht schnell fündig. Während Wasser und Kanal bei uns in der Verbandsgemeinde beauftragt werden können, sind Strom und Gas schon weiter weg zu finden. Einige Versorger stellen die Formulare leider nicht zum herunter laden zur Verfügung.

Hanse Haus bietet bei Bestellung eines Hauses inklusive Bodenplatte an, dass sie bei der Beantragung der Versorger unterstützen. Allerdings hätte Hanse dafür gerne die Formulare und bei den EnergieNetzeMitte gibt es nur die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen. Aber auch dabei hilft Hanse, bspw. bei Angaben über die Leistung, die am Netz zur Verfügung gestellt werden soll. Auch nach der Bemusterung waren die Mitarbeiter von Hanse immer erreichbar und konnten uns fehlende Informationen zur Verfügung stellen.

Mittlerweile sind alle Aufträge an die Versorger raus und die ersten Angebote bereits vorhanden. Je nachdem was am Grundstück vorhanden ist, sind wenige hundert bis mehrere tausend Euro pro Versorger notwendig. Relevant ist zudem, wer die Erdarbeiten übernimmt. Bei uns wird dies alles vom Tiefbauer gemacht, da es zum einen die Angebote der einzelnen Versorger günstiger macht und ein Graben mehr oder weniger für den Tiefbauer ein Leichtes sein sollte.

Gas ca. 2000 €

Strom ca. 1200 €

Telekom ca. 800 €

Wasser und Kanal ca. 250 €

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